Aktuelles zum IT-Sicherheitsgesetz

Am 25.07.2015 ist das IT-Sicherheitsgesetz in Kraft getreten. Bereits die ersten Entwürfe des Gesetzes wurden heftigst diskutiert. Die Spannungskurve ist nach der Verabschiedung allerdings nicht abgesunken, da viele Fragen erst durch Rechtsverordnungen geklärt und festgelegt werden müssen. Hierzu gehören die betroffenen Unternehmen und Dienstleistungen wie auch die konkreten Anforderungen aus dem Gesetz. Dass das IT-Sicherheitsgesetz keine langweilige und trockene Angelegenheit wird, zeigte die Veranstaltung der Gesellschaft für Informatik zu diesem Thema am vergangenen Freitag in Frankfurt. Trotz Streiks bei der Lufthansa war die Veranstaltung sehr gut besucht. Den Gastgeber Bahn hat dies natürlich auch sehr gefreut ;-). Weiterlesen…

Ransomware befällt das britische Parlament

Nach dem deutschen Bundestag war jetzt auch eine Cyberattacke auf das britische Parlament erfolgreich. Bereits im Mai wurden nach einem Bericht von Security affairs Computer des Parlaments erfolgreich mit Ransomware angegriffen. Die Hacker verlangten Lösegeld für die Freigabe der Daten des Computers eines Abgeordneten. Größerer Schaden durch die Attacke auf streng geheime Daten konnte noch verhindert werden.

Wie Alarmierungssysteme Leben retten

Eine schöne Geschichte wie Alarmierungssysteme Leben retten: in der US-Stadt Oswego wurde ein an Autismus leidendes Kind vermisst und konnte trotz intensiver Suche nicht gefunden werden. Daraufhin wurde die Öffentlichkeit mit dem Notification System Everbridge und Facebook alarmiert. Mit Hilfe dieser Alarmierung fanden Anwohner das hilflose Kind.

In den USA ist die lokale Alarmierung durch Alarmierungssysteme mittlerweile gängige Praxis. In Deutschland wurden Sirenen nahezu bundesweit abgeschafft und mittels der Anwendungen Katwarn und NINA wird versucht, die bestehenden Lücken in den Alarmierungsketten zu schließen. Die USA sind in dieser Hinsicht viel weiter. Die lokale Alarmierung der Bevölkerung mittels Alarmierungssysteme ist weit verbreitet, natürlich auch geprägt durch die vielen Extremwetter-Ereignisse in den USA. Auch für Unternehmen stellt sich die Frage: wie erreiche ich Hunderte oder gar Tausende von Mitarbeitern schnell weltweit oder vielleicht regional beschränkt. Der Auslöser kann eine Störung oder ein Notfall sein, muss es aber nicht. Der Nutzen eines Alarmierungssystems spielt sich erst ein, wenn diese Funktionalität auch im Tagesgeschäft eingesetzt wird. Dies hat auch den Vorteil, dass der Umgang mit dem System geübt ist, sowohl bei den Sendern als auch den Empfängern der Nachrichten per SMS und / oder Mail.