BCM-News Daily Digest
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Vom 16. bis 20. Mai findet dieses Jahr wieder die Business Continuity Awareness Week "BCAW" statt. Die Woche ist dazu da, das Bewusstsein für Business Continuity Management in den Organisationen zu stärken. Das Business Continuity Institute bietet in dieser Woche auf der Webseite BCAW2016 zahlreiche hochwertige und kostenfreie Webinare internationaler Referenten zu BCM an. Zur Unterstützung der Awareness-Kampagne gibt es auch in diesem Jahr wieder Poster. Diese können kostenfrei in unterschiedlichen Formaten von der Seite heruntergeladen werden und dürfen Büros und Gänge schmücken.
Ein Fahrer nimmt im Auto Platz und verstellt den Fahrersitz mittels elektrischer Sitzverstellung auf seine Maße. Eine persönliche Angelegenheit, von der sonst niemand etwas mitbekommt? Nicht so bei BMW. Dank Connected Drive zeichnet der Autohersteller BMW die Daten der elektrischen Sitzverstellung auf. Neben vielen vielen anderen Daten über Standorte und Motorenwerte. Wie die Ausgabe 03/2016 der Technology Review berichtet, hat das ADAC Technikzentrum in Landsberg in monatelanger Arbeit die Datenströme eines BMW 320d untersucht und decodiert. Bei allen modernen BMW-Fahrzeugen können diese Daten in der Werkstatt ausgelesen werden. Das Elektrofahrzeug BMW i3 funkt die Daten beim Abstellen und Abschließen an die BMW-Server. Wer also einmal - aus welchen Gründen auch immer - unbeobachtet irgendwohin fahren möchte, der sollte einen Oldtimer bemühen. Und natürlich nicht das Handy mitnehmen. Das macht aber auch schon wieder verdächtig.
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Das IT-Sicherheitsgesetz soll die Welt - na ja zumindest die kritischen Infrastrukturen in Deutschland - sicherer machen. Mit großer Spannung wurde auf die Rechtsverordnungen gewartet, denn diese entscheiden, welche Unternehmen, und präziser welche Unternehmensteile, zu den kritischen Infrastrukturen gehören und die Anforderungen des Gesetzes zu erfüllen hat. Weiterlesen…
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Viele Unternehmen schrecken vor der Implementierung von Business Continuity Management zurück, weil sie die Ressourcen für ein solches Vorhaben nicht einsetzen können oder wollen. Die Implementierung eines vollumfänglichen Business Continuity Management ist auch tatsächlich ein Vorhaben, das bei der Implementierung und dem Betrieb erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen binden kann. Aus diesem Grund auf die Implementierung eines BCM ganz zu verzichten, ist jedoch eine falsche und gefährliche Entscheidung. Die Geschäftsleitung verstößt damit im Übrigen auch gegen gesetzliche Vorgaben für das Risikomanagement aus dem Aktiengesetz und GmbHG. Auch Kunden fordern zunehmend bei Vertragsabschluss eine Notfallvorsorge und ein Krisenmanagement. "Doing the right things", ist ein wichtiger betriebswirtschaftlicher Grundsatz für die Effektivität des Handelns. Übertragen auf die Implementierung von BCM bedeutet dies, mit begrenzten Ressourcen die größtmögliche Wirkung zu erzielen. Hierzu müssen die geschäftskritischen Produkte und Prozesse des Unternehmens identifiziert werden. In der strategischen BIA erfolgt dies aus einer Top-Level-Sicht des Unternehmens:
Diese Fragen werden in einem Workshop mit der Geschäftsleitung geklärt. Die Festlegungen hieraus legen den Scope des BCM fest. Durch die Konzentration auf "bestandsgefährdende" Produkte und Prozesse kann der Scope für das BCM im ersten Schritt sehr eng gezogen werden. Durch die nachfolgende taktische und operative BIA wird diese strategische BIA verprobt und vertieft.
Durch die "Konzentration auf das Wesentliche" kann auch mit begrenzten Ressourcen ein Business Continuity Management implementiert werden. In den weiteren Schritten der Implementierung wird der Scope dann sukzessive erweitert und vertieft. Die Methoden und Verfahren sind hierfür bereits aus der initialen Implementierung erprobt und bewährt. Wichtig ist es, den ersten Schritt zu machen.
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