BCM News Updates for 2012-08-04

BCM News Updates for 2012-08-03

Erfahrungen bei einer Zertifizierung nach ISO 22301:2012

Auf ContinuityCentral gibt es einen Erfahrungsbericht zur Zertifizierung nach dem neuen Standard ISO 22301:2012. Der Erfahrungsbericht schildert sehr praxisorientiert den Prozess einer Zertifizierung mit all seinen Herausforderungen sowie die wesentlichen Unterschiede zwischen BS 25999 und ISO 22301, die für die Zertifizierung relevant sind. Es macht den Eindruck, dass der neue ISO-Standard international gut ankommt und Unternehmen motiviert sich nach dem neuen Standard zertifizieren zu lassen.

Computerfehler von Knight Capital verursacht 440 Mio. Dollar Schaden

Am Mittwoch hatte die neu eingeführte Handelssoftware von Knight Capital für Chaos an der New York Stock Exchange gesorgt. Jetzt kommt einer der größten Makler an der NYSE durch diesen Fehler selbst unter massiven Druck. Der Fehler soll einen Schaden von 440 Millionen Dollar verursacht haben. Der Aktienkurs ist in den Keller gerutscht und nach Presseinformationen verursacht das Unternehmen bei Banken Kapital aufzunehmen um den Schaden decken zu können. Knight-Kunden hätten keinen Schaden erlitten. Knight Capital hatte im Geschäftsjahr 2011 bei einem Umsatz von 1,41 Mrd. $ einen Vorsteuergewinn von 115 Mio. $ erzielt. Der Schaden beträgt demnach fast den vierfachen Jahresgewinn. Knight ist einer der größten Market Maker an der NYSE und Nasdaq. Den Kauf und Verkauf der Aktien übernehmen Computerprogramme automatisiert. Der Fehler ist bei der Einführung einer neuen Software passiert, die am vorausgegangenen Dienstag live gegangen war. Die Vorfälle vom Mittwoch bekamen den Namen "Knightmare on Wall Street" in Anlehnung an einen Horrorfilm.

Quelle: Handelsblatt

BCM News Updates for 2012-08-02

BCM News Updates for 2012-08-01

Zugangsdaten von Dropbox-Accounts gestohlen

Dropbox erfreut sich als Cloud-Speicherdienst in Verbindung mit Smartphones wachsender Beliebtheit. Mit der zunehmenden und einfachen Nutzung wandern auch immer mehr vertrauliche Daten der Nutzer in der Dropbox.

Wie der Anbieter jetzt in seinem Corporate Blog selbst erklärte, wurden in jüngster Zeit Passworte und Email-Adressen für den Zugang zu Dropbox gestohlen. Eines der entwendeten Passworte wurde dazu genutzt, in den Dropbox-Account eines Mitarbeiters einzudringen. Dabei wurden Email-Adressen von Nutzern entwendet. Die Email-Adressen wurden für Spam verwendet. Dropbox hat die betroffenen Kunden kontaktiert. Wer auf den Komfort von Dropbox nicht verzichten möchte, sollte die Daten innerhalb der Dropbox verschlüsseln. Dies lässt sich über die Anlage verschlüsselter Verzeichnisse realisieren oder über Zusatzsoftware wie boxcryptor, die die Ver- und Entschlüsselung automatisch erledigt.

BCM News Updates for 2012-07-31