Ministerien und Behörden in Washington geschlossen

Angesichts der Schneemassen von bis zu einem Meter Neuschnee innerhalb von Stunden, bleiben die Behörden und Ministerien an diesem Montag geschlossen. Dies gilt auch für zahlreiche Schulen in der Region. Zehntausende von Häusern sind zudem ohne Strom, nach dem Stromleitungen unter der Schneelast gebrochen sind oder umfallende Bäume die Leitungen beschädigt haben. Der Flugverkehr ist an den Flughäfen  in dieser Region stark eingeschränkt. Die Wettervorhersage kündigt mittlerweile eine neue Wetterfront mit Neuschnee an.

Schnee-Notstand an der US Ostküste

Über die Ostküste der USA ziehen derzeit die heftigsten Schneestürme der vergangenen Jahre. Im Großraum Washington kommt das öffentliche Leben zum Erliegen. In der gesamten Region wurden Flüge abgesagt und Schulen geschlossen. Mitarbeiter im öffentlichen Dienst in Washington wurden vorzeitig ins Wochenende entlassen. Erwartet werden für Washington und Umgebung mehr als 80 Zentimeter Schnee und starker Wind mit Geschwindigkeiten bis zu 64 Kilometer pro Stunde. Der Rekordschnee von 1922, als in der US-Hauptstadt 71 Zentimeter Schneefielen, könnte gebrochen werden.  In mehr als 120.000 Wohnungen in Washington und Umgebung fiel der Strom wegen auf Stromleitungen gestürzter Bäume aus. Die Bundesstaaten Virginia und Maryland sowie der District of Columbia mit dem Stadtgebiet Washington riefen den Notstand aus, um staatliche Sonderhilfen wie den Einsatz der Nationalgarde zu ermöglichen.

Berichte von AP und Spiegel online.

Weitgehender Ausfall des ÖPNV im Rhein-Main-Gebiet am Freitag

Morgen werden in Frankfurt voraussichtlich weder U-Bahnen noch Straßenbahnen fahren. Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes legen ihre Arbeit nieder. Die Gewerkschaft verdi hat für Freitag zu einem ganztägigen Streik aufgerufen. Die Verkehrsgesellschaft Frankfurt warnt die Fahrgäste vor einem weitgehenden Ausfall des öffentlichen Personennahverkehrs ÖPNV. Die von der deutschen Bahn betriebenen S-Bahnen und Regionalzüge werden fahren.

Vielleicht ein Grund für den einen oder anderen Frankfurter das Wochenende mit einem Gleit- oder Urlaubstag etwas früher einzuläuten. Bestreikt wurden auch Krankenhäuser, so daß Operationen verschoben werden mussten. Die Patientenversorgung war in den Häusern aber jederzeit zum Beispiel durch Vertretungen sichergestellt.

Ich bin morgen auf die S-Bahn in Frankfurt angewiesen. Drückt mir die Daumen. Voll wirds sicherlich werden.

Erfolgreicher Hackerangriff auf Emissionshandel

Wie die FAZ in ihrer heutigen Ausgabe berichtet, kam es am vergangenen Donnerstag zu einem groß angelegten Hackerangriff auf das amtliche Register für den Emissionshandel. Die Hacker hatten bei dem erfolgreichen Angriff die Zugangsdaten zahlreicher Unternehmen erbeutet. Die Hacker hätten so Emissionsrechte gestohlen und weiterverkauft. Die Deutsche Emissionshandelsstelle habe daraufhin am Freitag den Betrieb eingestellt.

Siehe auch Berichte auf n-tv und spiegel online.

Großbrand in Willenhofen richtet zwei Millionen Euro Schaden an

Ein Großfeuer hat am Sonntagabend in Willenhofen einen Schaden von rund zwei Millionen Euro angerichtet. Laut Polizei sind das Bürogebäude und die Produktionshalle für Holzhäuser einer Firma den Flammen zum Opfer gefallen.

Zur Feststellung der Brandursache haben die Ermittler des Fachkommissariats der Kripo Regensburg am Montag ihre Arbeit aufgenommen. Nach dem bisherigen Erkenntnisstand dürfte ein technischer Defekt, ausgehend vom abgeschlossenen Serverraum im 1. Stock des Bürogebäudes in Betracht kommen. Anhaltspunkte für eine Brandstiftung gibt es nicht.

Quelle: Mittelbayerische

Großbrand in Lagerhalle

In Duisburg-Ruhrort ist in der Nacht zu Montag eine Lagerhalle in Brand geraten. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an.

Gegen 3.20 Uhr rückte die Feuerwehr zu dem Großbrand an der Alten Duisburger Straße aus. Eine alte, leerstehende Lagerhalle stand in Flammen. Die Brandursache ist noch unklar. Die Duisburger Berufsfeuerwehr war mit elf Löschfahrzeugen, einem Löschboot und 31 Feuerwehrmännern im Einsatz. Unterstützt wurde die Berufswehr von 22 Feuerwehrleuten der Freiwilligen Feuerwehr, die mit zwei großen Löschfahrzeugen vor Ort war. Erst am Morgen hatten die Feuerwehrleute das Feuer unter Kontrolle.

Trotz einer großen Rauchentwicklung habe zu keinem Zeitpunkt Gefahr für die Nachbarschaft bestanden.

Quelle: RP Online