London Heathrow im Schnee-Chaos

Der erste Schnee  hat den “snow-plan” des Londoner Airports Heathrow in die Knie gezwungen. Am gestrigen Sonntag mussten 50 Prozent der 1.300 Abflüge gestrichen werden. Ankommende Maschinen wurden auf ganz Europa verteilt, da sie nicht auf dem Airport Heathrow landen konnten. Auch die Ausweitung der Start- und Landezeiten vermochte das Chaos nicht abwenden. Zehntausende von Passagieren strandeten auf Ausweichflugplätzen oder in Heathrow. Dabei war der Betreiber des Flughafens so stolz auf den neuen “snow plan”, nachdem es bereits in den vergangenen Jahren massive Probleme mit den winterlichen Bedingungen gab.  Millionen wurden in neue Ausrüstung investiert und der neue “snow plan” mit den Fluglinien abgestimmt. Am Montag sollte eigentlich wieder Normalbetrieb herrschen. Doch erneut wurden von British Airways zahlreiche Langstreckenverbindungen gestrichen. Besatzung und Maschinen sind jetzt nicht mehr an den vorgesehenen Standorten und im Zeitplan. Weitere Ausfälle sind die Folge. Heathrow sollte derzeit daher gemieden werden.

Chancen und Risiken der Cloud fĂźr das BCM

Die Cloud ist im Moment das Hype-Thema der IT. Als Wundermittel zur Senkung und Flexiblisierung der IT-Leistungen gepriesen, als offenes Datenleck verschrien. Dabei sind Cloud-Lösungen nur die Rückbesinnung auf althergebrachte Host-Lösungen (Sie erinnern sich?) unter Nutzung der aktuellen Technologien zur Speicherung, Verteilung und Präsentation der Daten. Für das BCM ergeben sich aus Cloud-Lösungen Risiken und Chancen. Die Risiken bestehen in einem Ausfall der Cloud. Die großen offenen Cloud-Anbieter wie Amazon, Google und Microsoft waren in jüngerer Zeit bereits von großen und längeren Ausfällen heimgesucht worden. Daten und Anwendungen waren für die Kunden über Stunden nicht mehr verfügbar. Dies betrifft nicht nur die eigenen Anwendungen, sondern häufig Anwendungen von Drittanbietern, von denen nicht einmal bekannt ist, ob und in welcher Cloud sie gehostet sind. Für kritische Daten und Anwendungen gibt es daher die private oder lokale Cloud, die einen (besseren) Datenschutz und die  direkte Steuerung und Kontrolle der Service Provider ermöglicht. Auf der anderen Seite ermöglichen Cloud-basierte Dienste im Notfall schnell die Kapazität und den Zugriff auf IT-Services zu erhöhen, um die Spitzenbelastungen in einem Notfall abzudecken. Ein Beispiel hierfür ist der neue Cloud-Dienst der SITA (Société Internationale de Télécommunications Aéronautiques), der es  Fluggesellschaften und Flughäfen ermöglicht bei Notfällen und Störungen in kürzester Zeit auf Anwendungen, Programme, Prozesse und Daten der zentralen SITA-Rechenzentren zuzugreifen. Dadurch dass keine spezifischen Hardware-Anforderungen für die Nutzung der Anwendungen erforderlich ist, können in kürzester Zeit eine Vielzahl von Mitarbeitern, unabhängig vom Standort und spezifischer Hardware, auf die IT-Services zugreifen.  Die Abrechnung erfolgt auf Basis der tatsächlichen Nutzung, so dass sich die Kosten hierfür in Grenzen halten. Dies ist einer der Beispiele für nutzenstiftende Anwendungen der neuen Cloud-Technologien aus Sicht des BCM.

[cio: Die zehn schlimmsten Cloud-Ausfälle]

Streik der Fluglotsen im letzten Moment abgewendet

Der Streik der Fluglotsen ist wenige Stunden vor dem geplanten Beginn durch den Anruf des Schlichters durch die DFS abgewendet worden. Da die Vorbereitungen der Airlines bereits weit fortgeschritten waren, müssen viele Passagiere trotzdem Änderungen im Flugplan auf sich nehmen. Die Fluggesellschaften hatten Flüge aus der Streikzeit herausgenommen und lassen diese  früher oder später starten und landen. Mit der Schlichtung beginnt die Friedenspflicht und der Streik ist erst einmal vom Tisch. Bleibt zu hoffen dass die beiden Parteien mit Hilfe des neutralen Dritten eine Einigung in der Tarifauseinandersetzung finden.

Vulkanausbruch auf Island – Update: Spezialseite mit Infos

[Update 22.05.11 19:30]

Von meteomedia Schweiz gibt es eine Spezialseite mit Informationen zum Ausbruch und Simulationen zur Verbreitung der Aschepartikel.

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Auf Island ist der Vulkan Grimsvötn ausgebrochen. Die Behörden haben den Luftraum im Umkreis von 220 Kilometern um den Vulkan geschlossen. Der Flugverkehr wird um die Flugverbotszone herum geleitet. Ein Verkehrschaos wie beim Ausbruch des Eyjafjallajökull im April vergangenen Jahres wird nicht erwartet.

Lufthansa fliegt Tokio nicht mehr an

Fluginformation zu Flügen von und nach Japan (Letzte Aktualisierung: Dienstag, 15.03.2011, 12:20 Uhr):

Lufthansa fliegt weiter nach Japan

Um einen möglichst stabilen Flugverkehr und ausreichende Kapazitäten für ihre Fluggäste nach und von Japan anbieten zu können, führt Lufthansa ab heute alle Tokio/Narita-Flüge aus Frankfurt und München via Seoul nach Osaka und Nagoya.

Zusätzlich zu den ohnehin geplanten Flügen aus Frankfurt in Richtung Osaka und Nagoya werden zwei weitere Verbindungen aus Frankfurt und München zu diesen Destinationen angeboten. Damit bietet Lufthansa heute, 15. März 2011 insgesamt vier Flüge nach Japan und morgen insgesamt drei Flüge nach Japan (2x Osaka und 1x Nagoya).

Dieser Sonderflugplan für Japan gilt ab heute und soll, sofern es die Lage weiterhin zulässt, mindestens bis zum Wochenende stabil geflogen werden.

Quelle: Lufthansa

Flugpassagier versucht Sportflugzeug Ăźber MĂźnchen zum Absturz zu bringen

Im Luftraum bei München hat sich heute ein Drama abgespielt. Der 26-jährige Passagier eines Sportflugzeugs hat den Pilot über Bergkirchen mit einem Messer angegriffen, um das Flugzeug zum Absturz zu bringen. Der Pilot konnte sich wehren. Daraufhin stürzte sich der Passagier aus 500 Meter in die Tiefe. Der Mann hatte das Flugzeug für einen Rundflug über München gechartert. Die Polizei fand in seiner Wohnung einen Abschiedsbrief.