Verkettung von Ereignissen fĂźhrte zum Ausfall des Frankfurter Internetknotens

Häufig ist eine unglückliche Verkettung von Umständen die Ursache von schwerwiegenden IT-Ausfällen. Am Montagabend am 9. April 2018 um 22 Uhr kam es beim Frankfurter Rechenzentrumsbetreiber Interxion am Switch DE-CIX6/Interxion Fra 5 zu einem Stromausfall. Dieser führte in der Folge zu Ausfällen des Internet-Knotens DE-CIX und zahlreicher namhafter DSL-Anbieter. Spürbare Auswirkungen auf den Internetverkehr in ganz Deutschland waren die schwerwiegende Folge. Wie Interxion jetzt in einer Kundenmitteilung berichtet, führte eine Verkettung von Ausfällen und Fehlern zu dem Totalausfall. Den Beginn der Fehlerkette bildete der Ausfall eines Transformators wegen Überhitzung. Der Transformator dient der Stromanbindung an das Netz der Mainova. Wie geplant und vielfach getestet, haben Diesel-Generatoren die lokale Stromversorgung übernommen. Ein Leck-Alarm auf Grund einer leeren Stickstoff-Flasche führte jedoch zur einer Unterbrechung der Treibstoffversorgung für die Generatoren mit Diesel und damit letztendlich zum Ausfall der Stromversorgung für diesen RZ-Standort. Erst gegen 6:30 Uhr am Dienstagmorgen war die Stromversorgung wieder stabil. Interxion wird seine Notfallvorsorge und Kundenkommunikation überarbeiten, berichtet die FAZ heute in ihrer Printausgabe aus dem ihr vorliegenden Fehlerbericht.

Interxion lässt Rechenzentrum in der Schweiz nach ISO 27001 und BS 25999 zertifizieren

Interxion hat sein Rechenzentrum in Glattbrugg in der Schweiz erweitert und technologisch modernisiert. Im Rechenzentrum werden den Kunden Rechenzentrumsflächen und Infrastruktur wie hochverfßgbare Stromversorgung und Konnektivitätsoptionen zu verschiedenen Providern angeboten. Laut Bericht des swissitmagazine wurden die Räumlichkeiten und Infrastruktur nach ISO 27001 und BS 25999 zertifiziert.