Der Morgen nach Sandy

Sandy hat gestern Abend seinen Landfall an der Ostküste der USA gemacht und große Verwüstungen angerichtet. Bislang werden mindestens 11 Todesopfer gemeldet, alleine fünf Tote in New York. Die tiefer liegenden Stadtteile Manhattans wurden überschwemmt und ohne Strom. Sieben der Tunnel nach Manhattan unter dem East River stehen unter Wasser. Der Battery-Tunnel ist ebenfalls überflutet. Trafostationen sind explodiert. Derzeit sind 6 Millionen Menschen ohne Strom. Alleine in Manhattan fiel in 250.000 Haushalten und vielen Gebäuden der Strom aus. Es wird erwartet, dass sich diese Zahl verdreifachen wird. Und es wird Tage dauern, bis die Stromversorgung wiederhergestellt ist. Krankenhäuser jn New York mussten evakuiert werden, nachdem die Notstromversorgung ausgefallen war. Der Flugverkehr im Nordosten der USA ist zum Erliegen gekommen. Wegen Hochwassers wurde im AKW Oyster Creek in New Jersey Alarm ausgelöst.

NY 30. Oktober 02:21 (Times Building)

Handel an der New Yorker Börse wegen Hurrikan Sandy ausgesetzt

Am heutigen Montag wird an der New Yorker Börse nicht gehandelt. Die New Yorker Börse kann die Sicherheit der Mitarbeiter an der Wall Street nicht gewährleisten und hat den Handel ausgesetzt. Gestern war bereits die Entscheidung für den Stop des Parketthandels getroffen worden. Auch die Nasdaq, OMX Group und CME Group setzen den Handel aus. Die Märkte sollen möglicherweise auch am Dienstag geschlossen bleiben. Die Schließung der Börsen wurden von der Börsenaufsicht SEC angeordnet. Dies entspannt die Lage für viele andere Finanzdienstleister, die auch ihre Händler jetzt sicher von anderen Händlerplätzen arbeiten lassen können. Lediglich der Computerhandel über die elektronischen Börsen läuft weiter. Während des Hurrikans Irene im vergangenen Jahr war der Handel noch normal weitergelaufen.

Bloomberg

Aktuelle Lageinformationen zu Hurrikan Sandy

Die Lage an der Ostküste spitzt sich zu. In Kürze wird mit dem Eintreffen des Hurrikans Sandy an der Ostküste der USA gerechnet. In New York wurde mit Zwangsevakuierungen in den tieferliegenden Zonen begonnen. Die Nahverkehrsmittel in New York werden ausser Betrieb genommen. Auch der Flugverkehr von und nach New York ist bereits beeinträchtigt. Flüge wurden storniert. Betroffen hiervon sind auch Flüge deutscher Linien nach New York. Nach aktuellen Informationen wird die New York Stock Exchange am Montag planmäßig öffnen.

Aktuelle Informationen zur Lage “Sandy” erhalten Sie auch durch die BCM-News. Im Menü wurde der Menüpunkt “Lage Sandy” aufgenommen. Auf dieser Seite finden Sie die Google crisis map Sandy mit aktuellen Informationen zur Lage. Topaktuelle Informationen erhalten Sie über den Twitterkanal von BCM-News unter @bcm-news sowie dem BCM-Newsticker auf dieser Seite.

Wall Street rüstet sich für Hurrikan “Sandy”

Finanzdienstleister in New York haben angesichts der Bedrohung durch den aufkommenden Hurrikan “Sandy” ihre Notfallpläne aktiviert. Zu den besonders gefährdeten Institute in den niedrig liegenden Stadtteilen von New York gehören Federal Reserve Bank of New York, die New York Stock Exchange, die New York Mercantile Exchange, Deutsche Bank, Goldman Sachs und die Bank of New York Mellon. Die Notfallpläne sehen vor, dass Mitarbeiter von zu Hause arbeiten und Prozesse an andere Standorte verlagert werden. Alle Augen werden auf die Börsen gerichtet sein, die den Takt für die Finanzmärkte vorgeben. Alarmierungsverfahren stellen die Kommunikation zwischen den Finanzdienstleistern sicher. Sonntag Abend wird mit dem Eintreffen von “Sandy” gerechnet. Meteorologen sagen eine Zunahme der Stärke des Sturms vorher.

Hurrikan “Sandy” bedroht New York

Nach der aktuellen Vorhersage des National Hurrican Center könnte der Hurrikan Sandy an der Nordostküste der USA in der Region um New York auf Land schlagen. “Sandy” hat in der Karibik schwere Schäden angerichtet und mindestens 21 Todesopfer gefordert. Alleine auf Kuba starben 11 Menschen. Die aktuelle Bedrohung erinnert an den Hurrikan “Irene”, der  im August 2011 über New York fegte und schwere Schäden verursachte. Weiterlesen…

New York Stock Exchange NYSE öffnet planmäßig am Montag 09:30 Uhr

Mitteilung von der NYSE:

NYSE Euronext has determined that its U.S.-based exchanges will be open for business as usual on Monday morning, August 29, 2011, following the passage of Hurricane Irene beyond the New York City metropolitan area. These exchanges are the New York Stock Exchange, NYSE Arca, NYSE Amex, NYSE Arca Options, NYSE Amex Options, and NYSE Liffe U.S. This decision follows a detailed review with New York City and other officials of the operational readiness of metro-area safety, power, water, and transportation systems, in addition to a readiness assessment of our own trading and data center facilities, along with consultation with staff members, trading professionals, other exchanges, and regulators. The Opening Bell will ring on the Trading Floor of the New York Stock Exchange at 9:30 a.m. ET on Monday morning.

Irene: New York Transit vor schwierigem Wiederanlauf

Es gibt noch keinen Zeitplan für den Wiederanlauf von New York Transit. Das Personal und die Ausrüstung muss wieder verfügbar gemacht werden, die Strecken müssen alle inspiziert werden und wieder befahrbar gemacht werden. Teile der Strecken stehen unter Wasser oder es sind Bäume darauf gestürzt. Die gute Nachricht ist, dass kein Salzwasser in die Subway eingedrungen ist. Trotzdem wird der öffentliche Verkehr am Montag nur eingeschränkt zur Verfügung stehen. In einer Stadt wie New York, in der fast alle Beschäftigten auf die Verkehrsmittel angewiesen sind, eine sehr schwierige Situation. Wenn die Börsen am Montag ihre Arbeit wiederaufnehmen, gilt es für die Finanzdienstleister, aber auch die anderen Unternehmen natürlich, unverzüglich wieder in Tritt zu kommen. Wer remote von zu Hause arbeiten kann und über Strom und Internet verfügt, ist fein raus. Für die Kollegen, die am Montag in die City müssen, wird das ein Abenteuer. Für viele Unternehmen ein geeigneter Anlass, ihre Remote Working Optionen zu überprüfen und weiter auszubauen.

Irene: Evakuierungsanordnung für NYC wird um 15 Uhr aufgehoben

Um 15:00 Uhr Ortszeit (21:00 Berlin) wird die Evakuierungsanordnung für New York aufgehoben. Die Menschen können dann aus den Notunterkünften wieder zurück in ihre Häuser und Wohnungen. Der Transport dürfte sich noch schwierig gestalten, da die Schienen zum Teil noch unter Wasser stehen. Der Transport erfolgt mit Bussen und Taxen.

Diskutiert wird bereits heftig, ob die Maßnahmen angemessen waren, nachdem die Auswirkungen nicht so heftig waren wie befürchtet.

“Irene” zum tropischen Sturm heruntergestuft, 3 Millionen Haushalte ohne Strom

New York scheint glimpflich davongekommen zu sein. “Irene” wurde jetzt von Hurrikan zum tropischen Sturm heruntergestuft mit aktuellen Windgeschwindigkeiten von 65 mph (105 km/h). Eine besondere Gefährdungen besteht jetzt noch in Überflutungen von Tunneln. Der Holland Tunnel in NYC wurde wegen Überflutung gesperrt. Als Schwachstelle hat sich wiederum die Stromversorgung erwiesen. Aktuell sind rund drei Millionen Haushalte ohne Strom. Ein Notstromaggregat sollte in den USA schon zum Haushalt gehören.