Vulkan Ätna ist erneut ausgebrochen

Der mit 3.350 Meter höchste aktive Vulkan Europas hat bei seinem aktuellen Ausbruch heute eine bis zu sieben Kilometer hohe AschesÀule entwickelt. Am Osthang des Vulkans ergoss sich ein Lavastrom in das unbewohnte Tal Valle del Bove. Es ist bereits der vierte Ausbruch in diesem Jahr. Der Flugverkehr war durch den Ausbruch nicht beeintrÀchtigt.

[wikipedia: Ätna]

Lufthansa rechnet aktuell nicht mit BeeintrÀchtigungen durch die Aschewolken

Der Flugplan der Deutsche Lufthansa AG wird aktuell durch die Aschewolke des islĂ€ndischen Vulkans Grimsvötn nicht beeintrĂ€chtigt. Lediglich Flugrouten auf der Nordatlantikstrecke wurden geĂ€ndert. Lufthansa ist in Kontakt mit der Deutschen Flugsicherung. Island wird von der Lufthansa nicht angeflogen. Mehrere andere Fluggesellschaften, darunter British Airways und KLM, haben ihre FlĂŒge nach Schottland und in den Norden Großbritanniens eingestellt. Prominentes Opfer der Aschewolke waren am Montagabend Barack und Michelle Obama. Der US-PrĂ€sident und seine Gattin mussten vorzeitig von Irland nach London abreisen. Der islĂ€ndische Vulkan Grimsvötn war am Samstag ausgebrochen. Die Flugsicherheitsbehörden rechnen allerdings damit, dass die Aschewolke im Laufe der Woche nach Spanien und Frankreich weiterzieht, wenn die StĂ€rke des Ausbruchs unverĂ€ndert bleibt.

Aschewolke aus Island zieht nach Großbritannien und Frankreich

Die Aschewolke des islĂ€ndischen Vulkans Grimsvötn können gemĂ€ĂŸ der aktuellen Vorhersagen der Meterologen im Laufe der Woche Großbritannien, Frankreich und Spanien erreichen. Die FlughĂ€fen auf Island wurden am Sonntag geschlossen und der Flugverkehr im SĂŒden umgeleitet. Bislang treibt der Wind die Aschewolken, die bis in die Flughöhen der Jets reichen, nach Norden. Doch bei drehenden Winden und bei einem weiter anhalten Ausbruch des Vulkans können die Aschewolken im Laufe der Woche nach Europa ziehen.

Spezialseite zum Ausbruch des Grimsvötn von meteomedia Schweiz

Aschewolken behindern den Flugverkehr nach Bali

Aschewolken nach dem Ausbruch des Vulkans Mount Bromo im Osten der indonesischen Insel Java behindern den Flugverkehr nach Bali. Der 2.300 Meter hohe Vulkan war Ende vergangenen Jahres ausgebrochen. Aschewolken, die bis in eine Höhe von 5.500 Metern reichen, haben jetzt Flugzeuge von Australien und Hongkong auf dem Weg nach Bali zur Umkehr gezwungen. Internationale Airlines strichen ihre FlĂŒge in die Region.

Auch im SĂŒden Japans schleudert der Krishima-Vulkan derzeit mĂ€chtige Aschewolken gen Himmel. 

Im November 2010 war Jakarta von einer Aschewolke betroffen,  im Mai 2010 hatte eine Aschewolke aus Island zu massiven Unterbrechungen des Flugbetriebs in Europa gefĂŒhrt.

FlĂŒge nach Jakarta wegen Aschewolken gestoppt

Wenige Tage bevor US-PrĂ€sident Obama Indonesien besuchen wird sind alle FlĂŒge der internationalen Fluggesellschaften in die indonesische Hauptstadt Jakarta gestrichen worden. Grund hierfĂŒr sind die Aschewolken in der AtmosphĂ€re durch den Ausbruch des Vulkans Mount Merapi. Der Vulkan hat am vergangenen Freitag rund 50 Millionen Kubikmeter Gas, Asche und Steine in die AtmosphĂ€re geschleudert.
Über 130 Menschen sind in den vergangenen beiden Wochen Opfer des Vulkanausbruchs geworden. Durch die Luftraumsperrung wird auch die Versorgung der Verletzten am Rande des Vulkans mit Arzneimitteln und HilfsgĂŒtern erschwert.
Warum die Aschewolken fĂŒr den Flugverkehr so gefĂ€hrlich sind und welche Folgen ein Flug durch die Aschewolken haben kann erlĂ€utert dieser Artikel.

Streikwelle im europÀischen Flugverkehr

Der Pilotenstreik bei der Lufthansa ist gerade erst nach einem Tag vorerst beendet und die Lufthansa versucht wieder NormalitÀt herzustellen, was noch bis Ende dieser Woche andauern wird. Derweil gilt der Sonderflugplan der LH weiter. Auf dem Frankfurter Flughafen geht es diese Woche auch relativ ruhig zu und die Maschinen, die rausgehen sind teils nur mit wenigen Passagieren besetzt.

Da rollen bereits die nĂ€chsten Streikwellen ĂŒber den europĂ€ischen Luftverkehr. Ein Generalstreik in Griechenland fĂŒhrt dazu, dass alle FlĂŒge von und nach Griechenland gestrichen sind. Am Dienstag dieser Woche traten dann die französischen Fluglotsen in den Ausstand, um gegen die Vereinheitlichung der Kontrolle des europĂ€ischen Flugverkehrs zu demonstrieren. In Frankreich wollen die Piloten der Air France-KLM ebenfalls streiken. In Großbritannien sind es die Stewardessen von British Airways, die gegen Sparmaßnahmen streiken wollen.

Schlechte Karten also, wer derzeit in Europa mit dem Flugzeug unterwegs sein muß oder will.

Lufthansa-Piloten entscheiden fĂŒr Streik

Die Lufthansa-Piloten haben sich bei der Urabstimmung mehrheitlich fĂŒr einen Streik ausgesprochen. Damit droht der Lufthansa mit dem Ausstand der 4.500 Piloten von Lufthansa, Cargo und Germanwings einer der grĂ¶ĂŸten ArbeitskĂ€mpfe ihrer Geschichte. Die Lufthansa bereitet sich mit NotfallplĂ€nen vor, um die Auswirkungen auf den Flugverkehr möglichst gering zu halten. Hierzu zĂ€hlen Umbuchungen auf andere Airlines, der Einsatz grĂ¶ĂŸerer Flugzeuge und Bahntickets fĂŒr Passagiere. FlugausfĂ€lle und VerspĂ€tungen werden sich aber nicht vermeiden lassen. Die Piloten fordern eine Arbeitsplatzgarantie und mehr Mitbestimmung. 2001 war der letzte große Streik der Piloten mit gravierenden Auswirkungen auf den Flugverkehr.

Computerpanne fĂŒhrt zu massiven Störungen im englischen Flugverkehr

Ein Computerfehler im zentralen Kontrollsystem fĂŒr den Flugverkehr in England hat zu massiven BeeintrĂ€chtigungen des Flugverkehrs am Donnerstag gefĂŒhrt.

Durch die Computerpanne konnte die Flugsicherung die FlĂŒge in Höhen ab 7.500 Metern nicht mehr korrekt steuern. Ein großer Flugraum stand damit nicht mehr zur VerfĂŒgung. Dies fĂŒhrte dazu, dass zeitweise von Heathrow gar keine FlĂŒge mehr gestartet sind und weitere FlĂŒge auch von anderen Airports ausgefallen oder verspĂ€tet waren.