Landesweiter Generalstreik legt öffentliches Leben in Griechenland lahm

Flugzeuge bleiben am Boden, Züge fahren nicht, Sehenswürdigkeiten und Behörden sind geschlossen. Ein landesweiter Generalstreik in Griechenland gegen die Sparbemühungen der Regierung lähmt Griechenland. Durch den Streik der Fluglosten kam landesweit der Flugverkehr zum Erliegen. Auch deutsche Airlines mussten Flüge nach Griechenland streichen. Durch den Streik der Staatsbediensteten mussten Behörden, Schulen, Gerichte und Behörden ihren Betrieb einstellen. Krankenhäuser stellten auf Notbetrieb um. Der Streik soll 24 Stunden andauern.

Streik der Fluglotsen im letzten Moment abgewendet

Der Streik der Fluglotsen ist wenige Stunden vor dem geplanten Beginn durch den Anruf des Schlichters durch die DFS abgewendet worden. Da die Vorbereitungen der Airlines bereits weit fortgeschritten waren, müssen viele Passagiere trotzdem Änderungen im Flugplan auf sich nehmen. Die Fluggesellschaften hatten Flüge aus der Streikzeit herausgenommen und lassen diese  früher oder später starten und landen. Mit der Schlichtung beginnt die Friedenspflicht und der Streik ist erst einmal vom Tisch. Bleibt zu hoffen dass die beiden Parteien mit Hilfe des neutralen Dritten eine Einigung in der Tarifauseinandersetzung finden.

Arbeitsgericht Frankfurt genehmigt Streik der Fluglotsen

Das Frankfurter Arbeitsgericht lehnte einen Antrag auf einstweilige Verfügung der Deutschen Flugsicherung gegen den Ausstand ab. Die Deutsche Flugsicherung DFS ist unmittelbar nach der Entscheidung in die Berufung gegangen. Sollte es jetzt nicht zu einer Schlichtung kommen, droht ab dem morgigen Dienstag um 06:00 Uhr der Streik der Fluglotsen und damit der Ausfall zahlreicher Flüge. Die Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber setzen mit Hochdruck die Vorsorgemaßnahmen um. Die Fluggesellschaften verlegen die Abflug- und Ankunftszeiten der Maschinen vor und nach den Streik. Die Flughafenbetreiber bereiten sich mit Feldbetten und Nahrungsmitteln auf gestrandete Passagiere vor. Die Fluggesellschaften haben Internetseiten und Hotlines für die Passagiere eingerichtet.

Fluggesellschaften erwägen Klage gegen DFS wegen Aschewolke

Die beiden Airlines Air Berlin und Condor erwägen wegen der Flugverbote nach dem Ausbruch des Vulkans Grimsvötn auf Island eine Klage gegen die Deutsche Flugsicherung (DFS). Die beiden Fluggesellschaften halten die Flugverbote für überzogen, da die Aschekonzentrationen unter den Grenzwerten lagen. Die DFS sieht möglichen Klagen gelassen entgegen und stützt sich in ihrer Argumentation auf die Prognosen des Vulkanaschebeobachtungszentrum (VAAC) in London.

Vulkanasche behindert den Flugverkehr auf der Südhalbkugel

Zwei Vulkane bringen den Flugverkehr auf der Südhalbkugel derzeit durcheinander. Der Ausbruch der Vulkan-Kette Caulle im Süden Chiles führte zur Schließung der Flughäfen in Buenos Aires aber auch zu massiven Beeinträchtigungen des Flugverkehrs in Australien. Im afrikanischen Eritrea ist der Vulkan Dubbi ausgebrochen und hat zu Flugausfällen auf der Route nach Addis Abeba geführt.

Task Force “Aschewolke” legt Handlungsempfehlungen vor

Die Flugausfälle nach dem Vulkanausbruch auf Island im April vergangenen Jahres haben tiefe Spuren in den Bilanzen der Fluggesellschaften hinterlassen und die Zerbrechlichkeit der internationalen Supply Chains aufgezeigt. Heftiger – über die Medien ausgetragener – Streit ist zwischen den staatlichen Stellen und den Fluggesellschaften über das Vorhandensein und die Wirkung der Aschewolke ausgebrochen. Das Fehlen von eindeutigen Zuständigkeiten, Regel- und Grenzwerten für diese Situationen wurde offensichtlich. Erst im “Tiefflug” konnten die Airlines ihre Maschinen wieder in die Luft bringen. Umso erstaunlicher, als durch Vulkanausbrüche ausgelöste Aschewolken in der Luft international kein unbekanntes Phänomen sind. Lediglich Europa war bislang verschont geblieben.

Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) die Task Force “Aschewolke” gegründet. Sie hat nun einen Katalog von Handlungsempfehlungen für künftige Notfallsituationen vorgelegt.

Zu den Maßnahmenempfehlungen zählt die Festlegung einheitlicher Grenzwerte, die Regelung der Zuständigkeiten und Verantwortlichkeiten im europäischen Luftraum sowie die engere Verzahnung unterschiedlicher Verkehrsträger. Die unterschiedlichen Stellen sind jetzt gefordert, diesen Strauß an Maßnahmen umzusetzen. Mit einem weiteren Ausbruch auf Island oder Stromboli ist jederzeit zu rechnen.

Krisenstab soll in Frankreich vor Energieengpässen schützen

In Frankreich wurde von der Regierung ein Krisenstab eingesetzt, um das Land vor drohenden Energieengpässen zu schützen. Die Streiks gegen die Rentenreform, die in Frankeich seit einer Woche wüten, richten sich gezielt gegen die Raffinerien und Energieversorgung des Landes, neben dem Bahn-, Strassen- und Luftverkehr. Auf Grund der Blockade der Raffinerien gibt es bereits an rund 1.500 Tankstellen kein Benzin mehr. Die strategischen Energiereserven, die 90 Tage reichen, sind mittlerweile freigegeben worden. Auch Mitarbeiter von Atomkraftwerken sind im Streik. Verspätungen und Flugausfälle gibt es auch auf dem Flughafen Charles de Gaulle. Hier streiken Mitarbeiter der Treibstoff-Firmen. Die Gewerkschaften haben eine weitere Ausweitung der Streiks angekündigt.

Generalstreik in Griechenland: Luftraum wird geschlossen

Wegen eines Generalstreiks in Griechenland wird der Luftraum über Griechenland am heutigen Donnerstag für vier Stunden geschlossen. Es ist mit zahlreichen Flugausfällen zu rechnen.

Die Sperrung des Luftraums beginnt um 14:00 Uhr. In Ministerien, Schulen und Behörden wird die Arbeit für 24 Stunden niedergelegt. Die Beamten und Staastbediensteten protestieren mit dme Streik gegen das Sparprogramm der Regierung.