Krisenstab soll in Frankreich vor Energieengpässen schützen

In Frankreich wurde von der Regierung ein Krisenstab eingesetzt, um das Land vor drohenden Energieengpässen zu schützen. Die Streiks gegen die Rentenreform, die in Frankeich seit einer Woche wüten, richten sich gezielt gegen die Raffinerien und Energieversorgung des Landes, neben dem Bahn-, Strassen- und Luftverkehr. Auf Grund der Blockade der Raffinerien gibt es bereits an rund 1.500 Tankstellen kein Benzin mehr. Die strategischen Energiereserven, die 90 Tage reichen, sind mittlerweile freigegeben worden. Auch Mitarbeiter von Atomkraftwerken sind im Streik. Verspätungen und Flugausfälle gibt es auch auf dem Flughafen Charles de Gaulle. Hier streiken Mitarbeiter der Treibstoff-Firmen. Die Gewerkschaften haben eine weitere Ausweitung der Streiks angekündigt.

Generalstreik in Griechenland: Luftraum wird geschlossen

Wegen eines Generalstreiks in Griechenland wird der Luftraum über Griechenland am heutigen Donnerstag für vier Stunden geschlossen. Es ist mit zahlreichen Flugausfällen zu rechnen.

Die Sperrung des Luftraums beginnt um 14:00 Uhr. In Ministerien, Schulen und Behörden wird die Arbeit für 24 Stunden niedergelegt. Die Beamten und Staastbediensteten protestieren mit dme Streik gegen das Sparprogramm der Regierung.

Gewitter über Frankfurt führt zu Flugausfällen und -verspätungen

Ein schweres Gewitter über Frankfurt hat heute nachmittag zu Flugausfällen und -verspätungen am Frankfurter Flughafen geführt, die noch weiter anhalten werden. Das Gewitter hat sich zwischen 15:00 und 16:00 Uhr über dem Frankfurter Flughafen entladen. Betroffen sind nationale und internationale Verbindungen.

Kurz zuvor bin ich noch unter bereits stümischen Bedingungen in Frankfurt gelandet. Die schwarzen Wolken am Himmel haben bereits Schlimmeres erahnen lassen.

Erneuter Streik des Kabinenpersonals von British Airways

Das Kabinenpersonal von BA ist am Sonntag erneut in den Streik getreten. Der Streik soll fünf Tage dauern. Betroffen sind auch Flüge von und zu deutschen Flughäfen. Der Streik trifft die Briten in den Schulferien. Doch damit nicht genug, ist ab Samstag kommender Woche ein weiterer fünftägiger Streik geplant. Hierdurch können dann auch Flüge zur WM nach Südafrika betroffen werden. BA sieht sich in der Lage, trotz des Streiks 70 Prozent der Langstreckenflüge von Heathrow und mehr als die Hälfte der Kurzstreckenflüge durchzuführen. BA hat Passagiere auf Partner-Airlines umgebucht. Zudem sind offensichtlich mehr Mitarbeiter zum Dienst erschienen als erwartet.

Streiks auf den Berliner Flughäfen führen zu Verspätungen und Flugausfällen

An den Berliner Flughäfen Schönefeld und Tegel müssen die Fluggäste am Donnerstagmorgen wegen Warnstreiks des Bodenpersonals mit Verspätungen und Flugausfälle rechnen.

Zum  Warnstreik aufgerufen sind rund 2.000 Beschäftigte der GlobeGround Berlin und dessen Konkurrenten Acciona. Diese Unternehmen stellen den überwiegenden Teil des Bodenpersonals an den Berliner Flughäfen.

Vulkanasche: Flughäfen in London und Niederlande geschlossen

Wegen einer Vulkan-Aschewolke wurden in der Nacht zum Montag die drei Flughäfen in London sowie Airports in den Niederlanden (Amsterdam-Schiphol, Rotterdam) für den Flugverkehr geschlossen. In Irland bleibt der Flughafen von Dublin weiter geschlossen. Am Montag soll die Aschewolke nach Deutschland weiterziehen. Bis einschließlich Dienstag sei allerdings nicht mit Einschränkungen zu rechnen, so die Deutsche Flugsicherung DFS.

Millionenstrafe für Ryanair wegen unterlassener Hilfeleistung bei Flugausfällen wegen Aschewolke

Das italienische Amt für Flugsicherheit (ENAC) hat die Billigfluglinie Ryanair zu einer Geldstrafe von 3 Millionen Euro verdonnert weil sie wegen der Luftraumsperre gestrandeten Passagieren nicht ausreichend geholfen hat. In mindestens 178 Fällen sei die Fluglinie ihren Verpflichtungen zur Verpflegung und Unterbringung der gestrandeten Passagieren nicht nachgekommen. Darunter auch Familien mit Kleinkindern und alten Menschen. Geholfen wurden den Menschen durch die ENAC selbst und den italienischen Zivilschutz. Airlines sind verpflichtet, ihre Passagiere mit ausreichend Verpflegung und Unterkunft und einem Ersatzflug zu versorgen, wenn der Flug ausfällt.

In Frankfurt hat Fraport als Betreiber des Frankfurter Flughafens während der Flugunterbrechungen die gestrandeten Passagieren mit Tausenden von Feldbetten, Verpflegung, Kinderbetreuung, Handy-Ladestationen und vielen weiteren Dienstleistungen versorgt. Hierfür ist Fraport mit einem umfangreichen BCM- und Care-Konzept vorbereitet, wie die Teilnehmer einer Veranstaltung des BSI auf dem Frankfurter Flughafen erleben durften.

Die Strafen für eine Unterlassung dieser Hilfeleistungen können aus meiner Sicht nicht hoch genug sein, damit auch die letzte Billig-Fluglinie einsieht, dass die Investitionen in ein BCM- und Care-Konzept Pflicht und Standard sind.

Quelle: n-tv

Ab Montag drohen wieder Einschränkungen im Flugbetrieb durch die Aschewolke

Ab Montag wird im deutschen Luftraum wieder mit einer erhöhten Aschekonzentration gerechnet. Damit drohen wieder Einschränkungen des Flugbetriebs und Schließungen von Flughäfen. Konkret droht die Schließung einiger oder aller dutscher Flughäfen von Montagabend bis Mittwoch. Bleiben die Wetterverhältnisse unverändert, wollen die deutschen Fluglinien am Sonntag über ihr weiteres Vorgehen beraten.

Quelle: FAZ

DFS gibt Luftraum über Stuttgart und München wieder frei

Die deutsche Flugsicherung DFS hat die Lufträume über Stuttgart und München nach mehreren Stunden Sperrung wieder freigegeben. Der Luftverkehr war am Wochenende auch über Spanien, Portugal, Österreich und Frankreich zum Teil stark beeinträchtigt. Betroffen war auch der Transatlantikverkehr, wie ich selbst auf dem Rückflug von New York nach Frankfurt erleben musste. Auf den Langstrecken müssen die Aschewolken umflogen werden. An- und Abflugslots sowie Gate-Zuweisungen für die Langstrecken-Jets laufen aus dem Ruder. Die deutschen Airlines kritisieren diese Maßnahmen schwer und bezeichnen die Sperrungen als falsch, es gäbe keine Gefährdungen für den Flugverkehr durch die Aschewolken. Mit weiteren Unterbrechungen und Behinderungen ist dennoch zu rechnen, da sich der Vulkan noch nicht beruhigt hat.

Quelle: faz.net

Spanien sperrt Luftraum wegen Aschewolke

Erneut kommt es wegen der Aschewolken auf Grund des Ausbruchs des isländischen Vulkans zu Sperrungen des Flugraums und Flugausfällen in Europa. Die spanische Luftfahrtbehörde AENA ordnete die Sperrung des nördlichen Luftraums über Spanien an. Betroffen ist auch der Luftverkehr von Portugal. Die Aschewolke hatte den Luftraum über Spanien in der Nacht zum Samtag erreicht. Von den Sperrungen sind 15 spanische Flughäfen betroffen. Flüge zwischen dem europäischen Festland und Nordamerika werden um die Aschewolke herumgeführt. Es wird erwartet, dass die Aschewolke nach Italien weiterziehen kann. Dann ist auch dort mit Flugausfällen zu rechnen. Der Vulkan auf Island ist weiterhin aktiv, so dass das Risiko großräumiger Luftraumsperrungen bleibt.

Kommunikation nach der Krise am Beispiel der Fluglinie Etihad

Die Fluglinie Etihad Airways der Vereinigten Arabischen Emirate hat sich heute in einer ganzseitigen Anzeige in der FAZ an die Kunden, die eigenen Mitarbeiter und Mitarbeiter der Flughäfen gewandt, um sich für die Geduld und den großen Einsatz bei den vergangenen Flugausfällen durch die Aschewolke zu bedanken.

Auch dies ein Beispiel, wie erfolgreich überstandene Krisen für die Marketing-Kommunikation genutzt werden können.