Katwarn

KATWARN ist ein bundesweit einheitlicher Warndienst ‹fĂŒrs Mobiltelefon. Bei UnglĂŒcksfĂ€llen wie GroßbrĂ€nden, Bombenfunden oder WirbelstĂŒrmen senden die verantwortlichen Katastrophenschutzbehörden, Feuerwehrleitstellen oder der Deutsche Wetterdienst ĂŒber KATWARN Warninformationen direkt und ortsbezogen an die Mobiltelefone der betroffenen BĂŒrgerinnen und BĂŒrger.

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NINA

NINA ist die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundesamtes fĂŒr Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). NINA warnt Sie deutschlandweit und – wenn Sie dies wĂŒnschen – standortbezogen vor Gefahren, wie z. B. Hochwasser und anderen sogenannten Großschadenslagen.

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TankNotStrom

Projekt, das sich von 01.06.2009 bis 31.07.2012 mit der Versorgung von Kraftstoff bei einem großflĂ€chigen langandauernden Stromausfall (Blackout) beschĂ€ftigt hat.

Hintergrund: nur sehr wenige Tankstellen in Deutschland sind mit Notstromaggregaten oder AnschlĂŒssen fĂŒr die Stromeinspeisung ausgestattet. Netzersatzanlagen und Fahrzeuge der BOS sind jedoch auf die Versorgung mit Treibstoff angewiesen.

Link zu den Projektergebnissen

 

Standards

Standards sind im Gegensatz zu Normen nicht an ein Regelwerk oder den Konsens aller interessierten Kreise gebunden. Standards sind oftmals die Grundlage fĂŒr die Entwicklung von Normen.

Normen

Eine Norm ist durch ein geregeltes Normungsverfahren und dem Konsens aller am Verfahren beteiligten beschlossenes Regelwerk. Sie stellt den Stand von Wissenschaft und Technik dar. Die Nutzung dieses Regelwerks basiert auf Freiwilligkeit. Verbindlich werden Normen, wenn Sie Bestandteil eines Vertrages, Gesetzes oder einer Verordnung werden.
Organisationen, die Normen erarbeiten:

  • DIN (Deutsches Institut fĂŒr Normung e.V.)
  • CEN (EuropĂ€isches Komitee fĂŒr Normung (Comite` EuropeĂšn de Normalisation))
  • ISO ( International Organization for Standartization)
  • IEC (Internationale Elektrotechnische Kommission).

Normen werden in Deutschland ausschließlich ĂŒber die DIN vertrieben. Normen können in Deutschland ausschließlich ĂŒber den Beuth-Verlag in Berlin bezogen werden (www.beuth.de)

Reputation

Image und Reputation ist eine der klassischen Impact-Kategorien, nach denen die KritikalitĂ€t von GeschĂ€ftsprozessen bewertet wird. ReputationsschĂ€den können fĂŒr ein Unternehmen in der Folge Umsatz- und damit Erlöseinbußen bedeuten, aber auch Schwierigkeiten bei der Gewinnung von neuem qualifizierten Personal und eine erhöhte Aufmerksamkeit von Aufsichtsbehörden. Cyber-Attacken, Service- und IT-AusfĂ€lle oder Shitstorms in den sozialen Medien erzeugen hĂ€ufig kurzfristig eine große mediale Aufmerksamkeit. Nachhaltige SchĂ€den oder gar existentielle Krisen können durch ein gut vorbereitetes Reputationsmanagement und eine gute Krisenkommunikation verhindert werden.

Beispiele hierfĂŒr sind der Elchtest der A-Klasse oder ganz aktuell die Krisenkommunikation von Lufthansa Vorstand Carsten Spohr nach dem absichtlich durch den Copiloten herbeigefĂŒhrten Absturz der Germanwings-Maschine.

Cyber-Attacke

Neben den klassischen BCM-Szenarien (Ausfall von Personal, IT, GebĂ€ude/ArbeitsplĂ€tze, Dienstleister) sind Cyber-Attacken aktuelle GefĂ€hrdungen fĂŒr die IntegritĂ€t und Vertraulichkeit der Unternehmens-Daten. Cyber-Attacken können aber auch zu Unterbrechungen von GeschĂ€ftsprozessen fĂŒhren (Bsp. DDoS-Attacken) und bedĂŒrfen des Krisenmanagements zur BewĂ€ltigung. Das IT-Sicherheitsgesetz regelt die Vorsorgemaßnahmen sowie die Meldepflicht bei Cyber-Attacken fĂŒr Kritische Infrastrukturen in Deutschland.

Ausweichlösung

Ersatz- oder Ausweichlösung (workaround) fĂŒr einen kritischen Prozess oder eine kritische Prozessressource. Ausweichlösungen erlauben die (eingeschrĂ€nkte) FortfĂŒhrung des GeschĂ€ftsprozesses. Im Rahmen des Notfallkonzepts und der Notfallplanung werden intensiv Ausweichlösungen identifiziert und auf Machbarkeit geprĂŒft. Leider gibt es nicht immer Ausweichlösungen. IT-gestĂŒtzte GeschĂ€ftsprozesse können aus verschiedenen GrĂŒnden nicht manuell betrieben werden. Dies können die zu bearbeitende Mengen sein, in der IT abgebildete Plausibilisierungs- und PrĂŒfprozesse oder stark vernetzte Datenströme zwischen Anwendungen sein. Fehlende Ausweichlösungen wirken sich auf die Anforderungen an die IT aus.

Redundanz

Redundanz ist das Panzertape fĂŒr den Business Continuity Manager. Leider hĂ€ufig auch die teuerste Variante der Absicherung. Daher ist eine redundante Absicherung auch immer unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu betrachten. Redundante Lösungen mĂŒssen regelmĂ€ĂŸig auf FunktionsfĂ€higkeit getestet werden. Sowohl der switch zum Backup als auch wieder zurĂŒck.