BCM-News Daily Digest

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  • Risk Management - Risk Management Priorities
    Almost three-quarters of financial services companies have adopted enterprise risk management programs, while another 19% are either planning to develop or are in the process of implementing ERM programs of their own, according to Deloitte's Global Risk Management Survey.
  • Deutsches Stromnetz in einem kritischen Zustand
    Das deutsche Stromnetz ist in einem besorgniserregenden Zustand. Der Ausbau geht zu langsam und die Krisen häufen sich. Nun spricht ein Betreiber Klartext.
  • The Behavioral Economics of Why Executives Underinvest in Cybersecurity
    Determining the ROI for any cybersecurity investment, from staff training to AI-enabled authentication managers, can best be described as an enigma shrouded in mystery. The digital threat landscape changes constantly, and it's very difficult to know the probability of any given attack succeeding -- or how big the potential losses might be. Even the known costs, such as penalties for data breaches in highly regulated industries like health care, are a small piece of the ROI calculation. In the absence of good data, decision makers must use something less than perfect to weigh the options: their judgment.

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  • Sicherheitslücke Mensch - it-daily.net
    Nicht weniger als die Hälfte aller sicherheitsrelevanten Vorfälle in Unternehmen ist auf die Fehler eines Mitarbeiters zurückzuführen. Dieser Befund geht aus zahlreichen Statistiken hervor.Die Ursache "menschliches Versagen" spielt also nicht nur im Verkehr eine wesentliche Rolle. 
  • Cybersecurity Faces 1.8 Million Worker Shortfall By 2022
    Over the next five years, the number of unfilled cybersecurity jobs will rise to a whopping 1.8 million, a 20% increase from 2015 estimates, according to a new (ISC)2 survey released today.
  • U.S. might expand laptop ban to 71 airports: Homeland Security | Reuters
    The U.S. government might expand a ban on larger electronics like laptops in airplane cabins to flights originating from dozens of airports in Europe, the Middle East and Africa, the head of Homeland Security said on Wednesday, though an expansion could be avoided if countries agree to improved security procedures.
  • Facebook launches disaster maps to help aid workers save lives - World | ReliefWeb
    Facebook on Wednesday launched disaster maps - an initiative aimed at helping humanitarian organisations save lives in emergencies.
    "When there's a flood, earthquake, fire or other natural disaster, response organisations need accurate information quickly about where people are in order to save lives," founder and chief executive Mark Zuckerberg said on Facebook.

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  • To BIA or not to BIA? Interim survey results
    One of the differentiators of the new approach to business continuity advocated by Adaptive BC is the removal of the business impact analysis and risk assessment from the business continuity process. Continuity Central is currently conducting a survey to assess whether this is a realistic proposal. The interim results, based on the first 150 responses, can be seen below. To read the full introduction to the survey and to take part, click here.
  • BA delays: Insurers clash with airline over expenses - BBC News
    Insurers have clashed with British Airways over covering the cost of expenses incurred by passengers caught up in last weekend's travel chaos.
  • Password manager OneLogin hacked, exposing sensitive customer data | ZDNet
    Password manager and single sign-on provider OneLogin has been hacked.
  • Canada updates its Emergency Management Framework
    Canadian Federal, Provincial and Territorial (FPT) Ministers responsible for emergency management have approved an updated 'Emergency Management Framework for Canada', the third edition since it was first issued ten years ago.
  • Weltraumschrott gefährdet Satelliten und Volkswirtschaften
    Durch die zunehmende Menge an Weltraumschrott gerät nicht nur die Raumfahrt in Gefahr, katastrophale Kollisionen mit Satelliten bedrohen ganze Volkswirtschaften. Davor warnten am Mittwoch Teilnehmer einer zweitägigen Konferenz zum Thema im australischen Canberra. Geschätzt 170 Millionen Trümmerteile rasen mit Geschwindigkeiten von teilweise mehr als 27.000 Stundenkilometern durch den Weltraum. Ihre Größe reicht von millimetergroßen Lackflöckchen bis hin zu ausgedienten Raketenstufen.

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  • Sicherheitslücke Mensch
    Wenn herkömmliche Cyberangriffe an ihre Grenzen stoßen, greifen Hacker auf Social Engineering zurück. Durch die gezielte Manipulation von Mitarbeitern entstehen jährlich Schäden in Milliardenhöhe. Dabei können IT-Manager bereits mit einfachen Methoden das Risiko minimieren.
  • Bosch löst Lieferproblem von Lenkgetrieben an BMW
    Weil der Autozulieferer Bosch ein Lenkgetriebe nicht an BMW ausliefern konnte, musste der Hersteller sogar international seine Produktion einschränken. Nun gibt der Konzern Entwarnung.
  • Im Fadenkreuz der Cyber-Kriminellen: Mittelständler als leichtes Ziel - datensicherheit.de
    Die Annahme kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), sie seien zu unwichtig für Cyber-Angriffe, kann exakt wegen dieser Fehleinschätzung fatale Auswirkungen haben, denn anspruchsvolle Spear-Phishing-Kampagnen und Ransomware-Angriffe zielen bei weitem nicht nur auf große Unternehmen ab. Die KMU sind längst in den Fokus von Angreifern geraten - mit ihren vernachlässigten Verteidigungsmechanismen machen sie sich erst recht zu einem interessanten Ziel.
  • Inside-IT: IT-Crash bei BA: "Stromausfall hat unsere Server beschädigt"
    Laut 'Reuters' weiss BA jetzt ein bisschen mehr darüber, was letzten Samstag im BA-RZ nahe Heathrow eigentlich ablief. "Es gab erst einen totalen Stromunterbruch im Rechenzentrum. Der Strom kehrte dann unkontrolliert zurück und verursachte physische Schäden an den IT-Servern", so BA in einer Erklärung heute. "Es war kein IT-Problem, sondern ein Stromzufuhr-Problem".

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Körperliche Dokumente im Notfallkonzept

In sehr vielen Unternehmen sind heute elektronische Archivsysteme im Einsatz und die überwiegende Anzahl der Daten liegen ohnehin in elektronischer Form vor. Man sollte also davon ausgehen können, dass Papierarchive und Aktentransporte von und zu den Mitarbeitern wie Schreibmaschinen und Faxgeräte eher zu den historischen Unternehmenseinrichtungen der Vergangenheit zählen. Bei genauerer Betrachtung, zum Beispiel im Rahmen einer Business Impact Analyse, stellt man dann jedoch  häufig erstaunt fest, dass der Postdienst für das Funktionieren der Geschäftsprozesse weiter unerlässlich ist, wie auch die Archive im Keller. Woran liegt dies und was bedeutet dies für das Business Continuity Management? Auch wenn die Daten elektronisch vorliegen, arbeiten viele Mitarbeiter dennoch nach wie vor mit Papier und Akten. Es können handschriftliche Notizen oder Schriftverkehr bei der Bearbeitung zur Akte ergänzt werden und mancher Mitarbeiter bevorzugt einfach die Arbeit mit dem Papier zusätzlich zum Bildschirm. Neben diesen, im Notfall verzichtbaren Dokumenten, gibt es jedoch auch unverzichtbare körperliche Dokumente. Hierzu zählen zum Beispiel Urkunden wie Fahrzeugscheine oder Grundschuldbriefe wie auch Altakten, die nicht elektronisch archiviert wurden. Diese Dokumente sind in einem Notbetrieb häufig unverzichtbar und bei Verlust durch Brand, Diebstahl oder Wasserschaden nur sehr aufwändig wiederherstellbar. Für das Business Continuity Management bedeutet dies, in der Business Impact Analyse ein wachsames Auge auch auf notwendige körperliche Dokumente zu haben und diese mit aufzunehmen. Ein Blick in die Archive und Poststellen schärft den Blick und hilft kritische Dokumente zu identifizieren. Im Rahmen des Risk Assessment sollte dann analysiert werden, ob diese Dokumente ausreichend gegen Verlust und Zerstörung abgesichert sind. Hierzu zählt der vorbeugende Brandschutz in den Archiven wie auch Risiken beim Transport und der dezentralen Lagerung der Dokumente ausserhalb gesicherter Archive. Bei der Erstellung der Notfallkonzepte spielen diese Dokumente wiederum eine zentrale Rolle. Bei dokumentenbasierten Prozessen muss die Postverteilung mit in das Notfallkonzept einbezogen werden. Eine Verlagerung dieser Prozesse in das Home Office ist aus Gründen der Logistik, des Datenschutzes und der Informationssicherheit nicht möglich. Auch müssen für Verlust oder fehlender Zugriff auf die Dokumente, zum Beispiel bei Gebäudeevakuierungen, entsprechende Notbetriebs- und Wiederherstellungskonzepte für diese Dokumente erstellt werden.

Häufig werden diese Aspekte mit Blick auf bestehende elektronische Archivierungslösungen und Bereitstellung der Daten über IT-Anwendungen schnell unterschätzt. Es lohnt sich daher, im Rahmen der Business Impact Analyse auch einen analytischen Blick auf kritische körperliche Dokumente zu werfen, um im Notfall dann nicht böse überrascht zu werden.

Bildquelle: fotolia #118549806 | Urheber: rdnzl