Der Satellit Rosat wäre beinahe auf Peking gestßrzt

Nach Informationen des Spiegel wäre der deutsche Satellit Rosat im Oktober beinahe auf die chinesische Hauptstadt Peking gestürzt. Wäre der Satellit nur sieben bis zehn Minuten später abgestürzt, hätte es Peking getroffen, das genau auf der Flugbahn lag. Der Satellit ist aber glücklicherweise in den Golf von Bengalen gestürzt. Deutschland hätte für die Schäden durch den Satellitenabsturz aufkommen müssen.

Marssonde Phobos-Grunt ist in den Pazifik gestĂźrzt

Die russische Marssonde Phobos-Grunt soll heute Abend auf die Erde stürzen. Die Europäische Raumfahrtagentur rechnet mit einem Zeitfenster zwischen 16 und 20 Uhr MEZ. Der genaue Absturzort kann erst kurz vor dem Absturz ermittelt werden. In Frage kommen Europa, Südostasien, Australien und Südamerika. Phobos Grunt wiegt 13 Tonnen. Elf Tonnen hiervon sind Treibstoff, der beim Eintritt in die Erdatmosphäre verdampft. Experten rechnen mit maximal 200 Kilogramm Material, das auf die Erde stürzen könnte. Da 70 Prozent der Erde Wasseroberfläche sind, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Sonde genauso wie anderer Weltraumschrott zuvor, in den Ozeanen verschwindet. Hin und wieder wird doch auf bewohntes Gebiet abgestürzter Weltraumschrott gefunden. Der einzige verbürgte Schaden durch Weltraumschrott an Mensch oder Tier betraf eine Kuh auf Kuba, für die die Russen Schadenersatz geleistet haben.

Bei Aerospace kann die Flugbahn der abstürzenden Marssonde mitverfolgt werden.

Nach aktuellen Meldungen soll die Marssonde um 20:15 Uhr deutscher Zeit über Argentinien abstürzen.

Nach Angaben der russischen Raumfahrtbehörde sind die Trümmer der Sonde in den Pazifik gestürzt.

Reste der Marssonde “Phobos-Grunt” stĂźrzen am 15. Januar auf die Erde

Die russische Marssonde “Phobos-Grunt” sollte eigentlich auf dem Weg zum Mars sein um auf dem fernen Planeten Bodenproben zu entnehmen. Doch ein Programmierfehler führte dazu, dass die Sonde als Weltraumschrott in der Erdumlaufbahn hängen blieb. Steuerungslos nimmt sie jetzt den Weg zurück zur Erde. Nach Angaben der russischen Behörden soll die Sonde am 15. Januar auf die Erde treffen. Der Großteil wird vergühen, bis auf rund 200 Kilogramm Schrott, der irgendwo auf die Erde treffen wird.

ROSAT ist in die Erdatmosphäre eingetreten

Der Satellit ROSAT ist heute Nacht wie erwartet in die Erdatmosphäre eingetreten. Es gibt bislang keine Anzeichen, dass Teile des Satelliten die Erdoberfläche erreicht haben.

DLR:

Last update: 23 October 2011, 02:45 UTC (04:45 CEST)

On Sunday, 23 October 2011, between 1:45 UTC (3:45 CEST) and 2:15 UTC (4:15 CEST) the german ROentgen SATellite ROSAT has re-entered Earth’s atmosphere. There is currently no confirmation if pieces of debris have reached Earth’s surface.

Satellit Rosat stĂźrzt am Wochenende ab

Irgendwann kommen sie alle wieder herunter aus dem All. So ist auch am Wochenende wieder Satellitenabsturzalarm. Der ausgediente Röntgensatellit Rosat wird nach Berechnungen des Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)  am kommenden Wochenende unkontrolliert Richtung Erde stürzen. Rund 1,7 Tonnen könnten auf die Erde stürzen. Auch Deutschland liegt in der gefährdeten Zone. Da der überwiegende Teil der Erdoberfläche aus Wasser besteht, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass die Teile im Meer versinken wie beim Absturz des Satelliten UARS. Die Haftung für etwaige Schäden durch den Absturz hat die DLR übernommen, da die DLR den Satelliten mit gestartet hat und auf deren Namen dieser Satellit registriert ist. Bisher gibt es nach Medienberichten aber erst ein Opfer eines Satellitenabsturzes zu beklagen: 1960 wurde eine kubanische Kuh von einem amerikanischen Satellitenteil tödlich getroffen.

Erneut stĂźrzt ein Satellit unkontrolliert auf die Erde

In der kommenden Woche wird der Satellit “Rosat” irgendwo auf die Erde stürzen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Trümmerteile des Satelliten auf Deutschland stürzt, wird vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit 1:600 angegeben. Weltraumexperten in den USA und Deutschland beobachten die Flugbahn des Satelliten. Der Satellit hat keinen eigenen Antrieb und kann daher nicht kontrolliert werden. Erst vor Kurzem hatte der Absturz des Satelliten UARS weltweit für Aufregung gesorgt. UARS war in den Pazifik gestürzt.

[N24]

NASA: “UARS is down” [Update]

[Update]

Die NASA konnte die letzte Flugbahn vor dem Absturz und die vermutliche Absturzstelle rekonstruieren. Demnach ist der Satellit westlich der USA im Pazifik abgestürzt. Schäden wurden keine gemeldet. []

Die NASA hat den Absturz des Satelliten UARS bekanntgegeben. In der Nacht von Freitag auf Samstag ist der Satellit über dem Pazifik auf die Erde abgestürzt. Der genaue Absturzort wird noch ermittelt. Möglicherweise sind Teile in Kanada gelandet. Die Italiener dürfen jetzt ihre Häuser wieder verlassen, nachdem die Regierung zuvor empfohlen hatte zu Hause zu bleiben.

Aktuelle Lage-Meldungen zum Absturz des Satelliten UARS

In der Nacht von Freitag auf Samstag wird der Satellit UARS Richtung Erde abstürzen. Große Teile des Satelliten werden in der Atmosphäre verglühen. dennoch wird erwartet, dass größere Teile die Erde erreichen werden. Nordamerika ist ausserhalb der Gefahrenzone, weitere Vorhersagen können derzeit noch nicht gemacht werden. Wer nun die Befürchtung hegt, von einem Satellitenteil getroffen zu werden oder das gefundene Teil aus dem Garten in Ebay meistbietend verhökern möchte, kann sich über die aktuelle Lage bei der NASA informieren. BCM-News informiert selbstverständlich im BCM-Newsticker über die aktuelle Situation. Zur Risikoabschätzung und Zuordnung der gefundenen Teile hilft die Dokumentation der NASA.  Der Absturz von Satellitenteilen und Meteoritenteile auf die Erde ist kein seltenes Ereignis. In 2010 sind laut Angaben der NASA zwei größere Objekte als UARS (Combined Dragon mockup und Falcon 9 second stage) auf die Erde gestürzt.

Teile eines Satelliten stĂźrzen auf die Erde

Zwischen Donnerstag und Samstag werden Teile eines abstürzenden Klimasatelliten irgendwo auf der Erde niedergehen. Der Satellit ist 6,5 Tonnen schwer und befindet sich seit 2005 im Sinkflug auf die Erde. Wann und wo der Satellit abstürzen wird vermag die NASA noch nicht zu sagen. Erst zwei Stunden vor dem Absturz kann die Absturzzone mit einer Genauigkeit von 10.000 km angegeben werden.

[Telepolis]

Risiko Satellitenabsturz?

In einem aktuellen Beitrag thematisiert Spiegel online das Risiko des Absturzes des deutschen Satelliten “Rosat” auf bewohntes Gebiet. Der deutsch-amerikanische Forschungssatellit fliegt nach Beendigung seiner Misson führungslos durchs All. Er wird in der Atmosphäre abgebremst und kommt der Erde immer näher. In einem Zeitfenster von 80 Tagen zwischen Oktober und Dezember 2011 könnten Reste des 2,4 Tonnen schweren Satelliten, gebaut von der damaligen Dornier in Friedrichshafen, auf die Erde prallen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit hierfür ist sehr gering. Bislang sind abgestürzte Satelliten entweder verglüht oder auf unbewohntem Gebiet ohne Schäden niedergegangen.

Wir BCMer wissen allerdings nur zu gut, dass aus Eintrittswahrscheinlichkeiten in der Vergangenheit nicht auf die “black swans” geschlossen werden kann. Leider ist die Vorwarnzeit sehr kurz, um dann noch Vorkehrungen treffen zu können. Auch Deutschland liegt auf der Flugbahn.