IT-AusfÀlle bei der britischen Post am kritischsten Termin des Jahres

Die Vor-Weihnachtszeit ist weltweit fĂŒr die Post die kritischste Zeit. Eine große Menge an Weihnachtspost und -pĂ€ckchen muss rechtzeitig unter die WeihnachtsbĂ€ume gebracht werden. Genau der falsche Zeitpunkt fĂŒr einen Ausfall der zentralen IT-Systeme. Doch die Post in Großbritannien hat jetzt genau diesen Super-Gau erlebt. Am vergangenen Montag den 12.12.11 fiel ein zentrales System der Post gleich zwei Mal aus. Die Angestellten in den Postfilialen mussten die PostgebĂŒhren manuell ausrechnen und danach die Post auch noch hĂ€ndisch frankieren. Über 4.000 Postfilialen waren von den AusfĂ€llen am kritischsten Tag des Jahres betroffen. Die britische Post entschuldigte sich fĂŒr diese GeschĂ€ftsunterbrechung. Jetzt mĂŒssen die WeihnachtsmĂ€nner in Großbritannien einen Zahn zulegen, um diesen Ausfall wieder auszubĂŒgeln. Sonst gibt es viele unglĂŒckliche Kinder in UK. Apropos Kinder an Weihnachten in UK: um unerwĂŒnschte Kinder wĂ€hrend der Weihnachtsfeier zu vermeiden erhalten britische Frauen derzeit kostenlose Rationen der “Pille danach”. Andere LĂ€nder, andere Sitten …. Aber das ist ein anderer Notfall.

Bei der Post droht ein unbefristeter Streik

Heute beginnt bei der Post die Urabstimmung ĂŒber unbefristete Streiks. Die Urabstimmung soll bis zum kommenden Dienstag dauern. Am Mittwoch will die Gewerkschaft verdi ĂŒber das Ergebnis berichten. Ein unbefristeter Streik bei der Post könnte dann ab 2. Mai beginnen.

FĂŒr den Zeitraum der Urabstimmung sind laut Angaben der Gewerkschaft keine weiteren Warnstreiks vorgesehen.

Poststreiks zielen auf Großkunden

Die Gewerkschaft hat bei ihren Warnstreiks in der Tarifauseinandersetzung mit der Post gezielt die Postfachverteilung von Großkunden angegriffen. Dies berichtet Handelsblatt News am Abend.

Rund 450 Post-BeschÀftigte haben sich laut Angaben von Verdi an dem Ausstand in bundesweit 40 StÀdten beteiligt. Rund eine Million Sendungen seien liegengeblieben.

FĂŒr die Unternehmen bedeutet dies, daß Rechnungen nicht zugestellt werden können und damit der Verzug von Zahlungen sowie die Verzögerung oder gar Nichteinhaltung von Fristen zum Beispiel bei Mahnverfahren.

Erste Warnstreiks bei der Post

In der vergangenen Nacht ist es zu ersten Warnstreiks in neun Briefzentren gekommen. Rund 900 Mitarbeiter haben ihre Arbeit niedergelegt. Nach Gewerkschaftsangaben sind bis zu drei Millionen Briefe liegengeblieben. Die Gewerkschaft verdi droht mit weiteren Warnstreiks in den nÀchsten Tagen, sollte es nicht zu einer Einigung im Tarifstreit kommen.

Quelle: Handelsblatt News am Abend

Bei der Post droht ein unbefristeter Streik

In der Nacht sind die Verhandlungen im Tarifkonflikt zwischen der Deutschen Post und der Gewerkschaft Verdi ergebnislos abgebrochen worden. Verdi hatte fĂŒr den Fall des Scheiterns der Verhandlungen mit einem unbefristeten Streik gedroht.

Quelle: faz.net

Update:

Ab 2. Mai sollen die Arbeitnehmer in den unbefristeten Streik treten. Das hat die Tarifkommission der Gewerkschaft am Nachmittag beschlossen.