Europäischer Tag des Notrufs am Dienstag 11. Februar

Am 11. Februar findet zum sechsten Mal der „Europäische Tag des Notrufs“ statt. Mit dieser Aktion soll darauf aufmerksam gemacht werden, dass ĂĽber die Notrufnummer “112” europaweit Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste alarmiert werden können. Vielen der Menschen ist dies nicht bekannt. Auch ĂĽber Fax können Notrufe per 112 ĂĽbermittelt werden.

Die Rufnummern

112 fĂĽr Feuerwehr und Rettungsdienst

110 fĂĽr die Polizei

116 117 für den ärztlichen Bereitschaftsdienst

sind bundesweit einheitlich, kostenlos und funktionieren auch ohne Vorwahl. Die Notrufnummer 112 ist darĂĽber hinaus europaweit gĂĽltig.

Ein Notruf an diese Schnellwahlnummern kann von jedem Telefon aus immer erfolgen – Münzen oder Telefonkarten sind nicht erforderlich. In Deutschland sind Notrufe von einem Handy nur mit einer betriebsbereiten SIM-Karte möglich. Die bis 2009 vorhandene Möglichkeit, Notrufe auch ohne SIM-Karte absetzen zu können, wurde gesperrt, um den Missbrauch der Notrufnummern zu verhindern. Mobiltelefone vieler Hersteller erlauben auch das Wählen von Notrufnummer bei aktivierter Tastensperre.

 

EU fordert automatisches Notrufsystem fĂĽr Neuwagen ab 2015

Alle neuen Automodelle in der EU sollen nach den Forderungen der EU von 2015 an mit einem automatischen Notrufsystem ausgestattet werden. Bei einem schweren Unfall alarmiert „eCall“ die Rettungsdienste direkt und automatisch. Melden Sensoren, wie der Airbag, einen schweren Unfall wird automatisch die Notrufnummer “112” gewählt und die Geodaten des UnglĂĽcksorts ĂĽbermittelt. Das Gerät soll weniger als 100 Euro je Fahrzeug kosten.

[Hannoversche Allgemeine]