Flight data recorder und cockpit recorder der AF 447 sind lesbar

Experten konnten die Daten des flight recorders und die letzten zwei Stunden der Aufzeichnungen aus dem Cockpit der AF 447 wiederherstellen. Beide Aufnahmegeräte wurden zwei Jahre nach dem bisher unaufgeklärten Flugzeugabsturz aus nahezu 4.000 Meter Wassertiefe mit Hilfe von Tauchrobotern geborgen. 228 Menschen waren bei dem Absturz ums Leben gekommen. Jetzt besteht die Chance, die Ursache des Absturzes endgültig aufzuklären. In Verdacht gekommen waren die Geschwindigkeitsmesser der Maschine, doch konnte dies bislang nicht nachgewiesen werden. Die Untersuchung der Aufzeichnungsgeräte wird noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen. Eine der zeitaufwändigsten und teuersten Such- und Bergeaktionen geht damit einem Ende zu. Doch werden in der Luftfahrt keine Kosten und Mühen gescheut, um Unglücksursachen zu identifizieren. Neben haftungs- und versicherungsrechtlichen Motiven geht es aber auch in erster Linie darum, weitere Unfälle mit gleicher Ursache zu verhindern.

Wrackteile und Opfer des abgestürzten Flugs AF 447 gefunden

2009 stürzte die Air France Maschine AF 447 auf dem Flugvon Rio nach Paris mit 228 Passagieren und der Crew aus noch ungeklärter Ursache ab. Drei aufwändige Suchen nach dem Wrack waren erfolglos. Die vierte Suche, zwei Jahre nach dem Absturz, war jetzt erfolgreich. Neben Wrackteilen wurden auch Opfer gefunden, deren Identifizierung noch möglich sein soll. Zu den gefundenen Wrackteilen zählen die Maschinen sowie große Teile des Rumpfes. Jetzt besteht auch wieder Hoffnung auf den Fund der Flight Recorder, um die Ursachen des Absturzes endgültig aufklären zu können. Bislang gibt es lediglich Mutmaßungen über Vereisungen der Geschwindigkeitsmessgeräte. Die Suche wurde mit unbemannten Tauchrobotern durchgeführt.