90 Prozent der IT-Manager halten ihre Daten im Katastrophenfall für nicht sicher

Dies ist eines der Ergebnisse der IT-Manager Studie 2012, die von Quantum in Auftrag gegeben wurde. Befragt wurden 500 IT-Entscheider aus USA, Europa und Asien. Nur 10 Prozent der Studienteilnehmer halten ihre Daten für katastrophensicher. 27 Prozent der Teilnehmer hatten einen Zwischenfall bei der Datensicherheit. Die Datensicherheit ist dabei weniger durch Naturkatastrophen bedroht, sondern durch Virenattacken und Betriebssysteme. Auf der positiven Seite vermerkt die Studie, dass Business Continuity und Disaster Recovery zu den wichtigsten Prioritäten in den IT-Budgets für 2012 zählen.

Quelle: IT-Business 

"Erdbebenschwarm” erschüttert Westen der USA

Mehr als hundert dicht aufeinanderfolgende Erdbeben wurden im Süden Kaliforniens registriert. Die Stärke der Beben variierte zwischen 3,1 und 5,3. Die US-Behörde USGS rechnet mit weiteren solchen Ereignissen am Rande des San Andreas Graben.

 Kurz nach dem Erbebenschwarm in Kalifornien bebte in dem mittelamerikanischen El Salvador die Erde. Das Erdbeben der Stärke 7,3 hatte sein Epizentrum vor der Küste von El Salvador. Über Schäden gibt es noch keine Informationen. Die Tsunami-Warnung wurde mittlerweile wieder zurückgenommen.

Quellen:

welt online

USGS

BSi bietet Systemwechselkurse für den ISO 22301 an

Der neue BCM Standard bringt neben dem geänderten Aufbau auch einige wesentliche Änderungen gegenüber BS 25999 mit. BSi bietet hierzu Systemwechselkurse an, in denen ein erfahrener Referent die Unterschiede vom alten zum neuen Standard sowie die Auswirkungen erläutert:

"Ein erfahrener Referent stellt Ihnen die wichtigsten Unterschiede zwischen BS 25999 und der ISO 22301 “Anforderungen an Business Continuity Management Systeme“ gegenüber und erklärt die enthaltenen Auswirkungen der beinhalteten Ergänzungen und Änderungen für den neuen internationalen Standard. Der Kurs nimmt auch Bezug auf den Zertifizierungs-Übergang, soweit dies auf Ihre Organisation anwendbar ist."

Der erste eintägige Kurs findet am 5. November 2012 in Frankfurt statt, der zweitägige Kurs für Lead Auditoren am 5. und 6. November 2012 ebenfalls in Frankfurt.

Eine Übersicht über Termine und Inhalte der Kurse finden Sie auf der Webseite des BSi.

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BCM News Updates for 2012-08-23

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Seveso-III-Richtlinie zum Schutz vor Störfällen in Chemieanlagen in Kraft getreten

Am 13. August 2012 ist die Seveso-III Richtlinie in Kraft getreten. Im Amtsdeutsch heisst die "Richtlinie 2012/18/EU zur Beherrschung der Gefahren schwerer Unfälle mit gefährlichen Stoffen". Bei der Richtlinie handelt es sich um eine Novellierung der Seveso-II-Richtlinie. Die Richtlinie zielt auf den Schutz der Bevölkerung vor Störfällen in Chemieanlagen.  Betroffen sind in Deutschland etwa zehntausend Industriebetriebe, in denen große Mengen gefährlicher Stoffe lagern. Die Betreiber werden in der Richtlinie dazu verpflichtet "alle erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen, um schwere Unfälle zu verhüten und deren Folgen zu mildern und zu beseitigen" (Tz 12). "Domino-Effekte" durch die Nähe von Betrieben sollen durch den Austausch von Informationen verringert werden (Tz 14). Der Nachweis über die Maßnahmen und Notfallpläne hat über einen Sicherheitsbericht an die zuständigen Behörden zu erfolgen (Tz 15). "Zur Sicherung der Notfallbereitschaft (...) müssen interne und externe Notfallpläne aufgestellt und Verfahren aufgestellt werden, die sicherstellen, dass diese Pläne erprobt und erforderlichenfalls überarbeitet werden ...". Zum internen Notfallplan soll das Personal gehört werden, zum externen Notfallplan die Öffentlichkeit (Tz 16). Die Politik muss in den Flächennutzungsplanungen für angemessene Abstände sorgen (Tz 18). Bei Eintreten eines schweren Unfalls muss der Betreiber unverzüglich die zuständige Behörde informieren (Tz 22). Die Mitgliedsstaaten haben die EU-Kommission über schwere Unfälle zu unterrichten (Tz 29).

Quelle: Seveso-III Richtlinie (pdf)

BCM News Updates for 2012-08-21