Das “Jahr 2010″ Problem
Genau vor 10 Jahren war der Begriff “Jahr 2000 Problem” oder kurz “Y2K” in aller Munde. Hatten wir doch alle mit relativ geringen Problemen weltweit die Jahrtausendwende ohne den befürchteten technischen “Super Gau” im IT-Bereich überstanden. Um so erstaunlicher ist es jetzt, dass scheinbar der Wechsel auf das Jahr 2010 der Software auf den EC- und Kreditkartenchips große Probleme bzw. Fehlfunktionen beschert.
Wie der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) am Dienstag mitgeteilt hatte, sind allein bei Sparkassen und Landesbanken rund 20 Millionen der rund 45 Millionen ausgegebenen EC-Karten und rund 3,5 Millionen der acht Millionen Kreditkarten wegen des Fehlers nur eingeschränkt nutzbar. Bei den Volks- und Raiffeisenbanken waren nach Angaben einer Verbandssprecherin rund vier Millionen der etwa 27 Millionen EC-Karten betroffen. Dem Bundesverband deutscher Banken (BDB) zufolge sind bei den privaten Banken rund 2,5 Millionen EC- und Kreditkarten betroffen. Die Institute haben insgesamt knapp 22 Millionen solcher Karten ausgegeben.
Da trotz intensiver Bemühungen das Problem noch immer nicht behoben ist, wird bereits über einen großflächigen Austausch der Karten nachgedacht. Die dafür anfallenden Kosten können nach ersten Schätzungen einen dreistelligen Millionenbetrag erreichen. Einzelheiten dazu sowie zum Thema “Kostenerstattung” für Kunden bei “erzwungenen” Barabhebungen am Schalter können dem Artikel von “Spiegel online” entnommen werden
6. Januar 2010 · Author: UweUKN
Allgemein, IT Service Continuity, Informationssicherheit, Rückrufe, Zahlungsvekehr · EC Karten, Jahr 2010 Problem, Kreditkarten



[...] Terminals bzw. Geldautomaten einen Fehler aufgrund des Jahreswechsels auf 2010 provozieren. Dieser Softwarefehler wurde eigentlich schon 10 Jahre eher als “Millenium-Bug” oder “Y2K&…, als die Jahreszahl “1999″ auf “2000″ wechselte. Damals gab es nur noch [...]